Der Grundwortschatz für das iPad
Kinder lernen die wichtigen Wörter ihres Bundeslandes – Wort für Wort, im eigenen Tempo und mit den Rechtschreibstrategien, die sie aus dem Unterricht kennen.
Kostenlos im App Store · erscheint in KürzeVier Bausteine, die ineinandergreifen – mehr braucht es nicht, und weniger reicht nicht.
Jedes Wort liegt in einem von vier Lernfächern. Was sicher sitzt, kommt selten; was wackelt, kommt oft. Die Abstände wachsen von einem über zwei und fünf bis zu zehn Lerntagen.
Die App liest einen Satz vor, in dem ein Wort fehlt. Das Kind schreibt es selbst – mit dem Apple Pencil, mit dem Finger oder auf der Tastatur. Erst danach erscheint die Lösung.
Zu jedem Wort sind die Strategien hinterlegt, mit denen es sich erschließen lässt: schwingen, verlängern, ableiten, merken – dazu Wortbausteine und die Groß- und Kleinschreibung.
Kein Internet, kein Konto, keine Werbung, keine Auswertung. Die App hat keine Netzwerkfunktion – Namen und Lernstand verlassen das iPad nicht.
Immer der gleiche Ablauf – das Kind weiß nach der ersten Einheit, was es erwartet.
Die App vergleicht die Schreibung Zeichen für Zeichen und unterscheidet, was schiefging. Danach richtet sich, wie weit ein Wort zurückwandert:
| Art | Folge |
|---|---|
| Richtig | ein Fach weiter; aus Fach 1 erst beim zweiten Treffer |
| Verschreiber | bleibt im Fach – kein Rückschritt |
| Regelverstoß | ein Fach zurück, die passende Strategie erscheint |
| Grob abweichend | zwei Fächer zurück |
Grundlage ist das FRESCH-Konzept – schwingen, verlängern, ableiten, merken –, ergänzt um zwei Strategien, die im Grundwortschatz häufig gebraucht werden: Wortbausteine und die Groß- und Kleinschreibung. Ziel ist, dass ein Kind beim Schreiben selbst schwingt und verlängert, statt zu raten. Vor dem Schreiben zeigt der Knopf „Tipp" die passenden Strategien – nie die Lösung.
Hier ist es umgekehrt – nicht schreiben, sondern prüfen. In einem Satz steckt ein falsch geschriebenes Wort, und das Kind geht in drei Schritten vor:
Niemand soll Wörter von vorn lernen, die er längst beherrscht. Bei der Einstufung wird jedes Wort einmal abgefragt – vorher schätzt das Kind selbst ein, ob es die Schreibung sicher weiß.
Besonders aufschlussreich ist der Fall „sicher gewusst und trotzdem falsch": eine gefestigte Falschschreibung. Genau diese Wörter brauchen die meiste Aufmerksamkeit – die App zählt sie eigens.
Nordrhein-Westfalen mit 533 Wörtern, Hessen mit 788 und Bayern mit 434. Umschalten kostet keinen Fortschritt: Wörter, die in mehreren Listen stehen, haben überall denselben Satz, dasselbe Fehlerwort und dieselben Strategien.
Für einzelne starke Kinder lassen sich zusätzlich die Wörter zuschalten, die im hessischen Grundwortschatz stehen, im gewählten aber fehlen.
Für zu Hause reicht das – alles andere ist bereits so eingestellt, wie es sich bewährt hat.
Eine eigene Ansicht zeigt für jedes Kind den Stand in den Lernfächern, die Zahl der noch offenen Wörter und eine Einschätzung, ob das Tempo bis zum Ende der Klasse 4 reicht.
Die Lehreransicht lässt sich mit einem vierstelligen Code sichern, jedes Kinderprofil ebenfalls.
Alle Kinder und ihr Lernstand lassen sich verschlüsselt sichern und auf einem anderen iPad wieder einspielen.
Klassenstufe, Einheitslänge, Zusatzwörter, Einstufung – alles lässt sich für einzelne Kinder abweichend setzen.
Dreizehn Kapitel erklären in der App, wie das Lernsystem arbeitet und warum es so aufgebaut ist – mit einem eigenen Kapitel für Eltern.
Die App erhebt keine Daten. Sie hat keine Netzwerkfunktion, kein Konto, keine Werbung, keine Auswertung und fragt keinerlei Berechtigungen ab. Namen und Lernstand bleiben auf dem iPad. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.