WW – Wichtige Wörter

Der Grundwortschatz für das iPad

Kinder lernen die wichtigen Wörter ihres Bundeslandes – Wort für Wort, im eigenen Tempo und mit den Rechtschreibstrategien, die sie aus dem Unterricht kennen.

Kostenlos im App Store · erscheint in Kürze

Was die App macht

Vier Bausteine, die ineinandergreifen – mehr braucht es nicht, und weniger reicht nicht.

Jedes Wort zur richtigen Zeit

Jedes Wort liegt in einem von vier Lernfächern. Was sicher sitzt, kommt selten; was wackelt, kommt oft. Die Abstände wachsen von einem über zwei und fünf bis zu zehn Lerntagen.

Schreiben statt ankreuzen

Die App liest einen Satz vor, in dem ein Wort fehlt. Das Kind schreibt es selbst – mit dem Apple Pencil, mit dem Finger oder auf der Tastatur. Erst danach erscheint die Lösung.

Strategien statt Auswendiglernen

Zu jedem Wort sind die Strategien hinterlegt, mit denen es sich erschließen lässt: schwingen, verlängern, ableiten, merken – dazu Wortbausteine und die Groß- und Kleinschreibung.

Alles bleibt auf dem Gerät

Kein Internet, kein Konto, keine Werbung, keine Auswertung. Die App hat keine Netzwerkfunktion – Namen und Lernstand verlassen das iPad nicht.

Startseite eines Kindes mit Wegleiste durch alle 533 Wörter, Wochenziel und den vier Lernfächern
Der Weg durch alle Wörter, das Wochenziel und die vier Lernfächer auf einen Blick

So läuft eine Übung ab

Immer der gleiche Ablauf – das Kind weiß nach der ersten Einheit, was es erwartet.

Lückensatz mit dem Apple Pencil geschrieben: die nase
1. Der Satz wird vorgelesen, das fehlende Wort schreibt das Kind selbst – mit dem Apple Pencil, mit dem Finger oder auf der Tastatur.
Die App zeigt, was sie aus der Handschrift gelesen hat
2. Bei Handschrift zeigt die App zuerst, was sie gelesen hat. Stimmt es nicht, schreibt das Kind neu – ein Lesefehler soll nicht als Rechtschreibfehler zählen.
Rückmeldung nach einem Fehler mit der Strategie Groß- und Kleinschreibung
3. Nach einem Fehler steht die richtige Schreibung daneben – dazu die Strategie, die hier geholfen hätte.
Das Wort wird mit sichtbarer Lösung noch einmal richtig abgeschrieben
4. Zum Schluss schreibt das Kind das Wort einmal richtig ab.
Nach einem Fehler heißt der Knopf nicht „Weiter", sondern „Jetzt richtig schreiben" – damit die richtige Schreibung die letzte ist, die die Hand ausgeführt hat.
Abschluss einer Lerneinheit: neue Wörter, weitergewanderte Wörter und die Lernfächer
Am Ende zählt die App Fortschritt statt Prozente – und zeigt, welches Wort in welches Fach gewandert ist

Fehler sind nicht gleich Fehler

Die App vergleicht die Schreibung Zeichen für Zeichen und unterscheidet, was schiefging. Danach richtet sich, wie weit ein Wort zurückwandert:

ArtFolge
Richtigein Fach weiter; aus Fach 1 erst beim zweiten Treffer
Verschreiberbleibt im Fach – kein Rückschritt
Regelverstoßein Fach zurück, die passende Strategie erscheint
Grob abweichendzwei Fächer zurück

Die Rechtschreibstrategien

Grundlage ist das FRESCH-Konzept – schwingen, verlängern, ableiten, merken –, ergänzt um zwei Strategien, die im Grundwortschatz häufig gebraucht werden: Wortbausteine und die Groß- und Kleinschreibung. Ziel ist, dass ein Kind beim Schreiben selbst schwingt und verlängert, statt zu raten. Vor dem Schreiben zeigt der Knopf „Tipp" die passenden Strategien – nie die Lösung.

Der zweite Übungsmodus: Fehler finden

Hier ist es umgekehrt – nicht schreiben, sondern prüfen. In einem Satz steckt ein falsch geschriebenes Wort, und das Kind geht in drei Schritten vor:

Ein Satz mit einem falsch geschriebenen Wort, darunter die sechs Strategiesymbole
1. Welches Wort stimmt nicht? Der Satz lässt sich vorlesen, die sechs Strategien stehen zur Erinnerung darunter.
Auswahl der Rechtschreibstrategie, mit der sich der Fehler erkennen lässt
2. Mit welcher Strategie kommt man dem Fehler auf die Spur? Erst die Regel, dann die Verbesserung.
Das Wort wird auf der eigenen Tastatur der App verbessert
3. Das Wort richtig schreiben – auf der eigenen Tastatur der App, ohne Autokorrektur und ohne Wortvorschläge.
Fehler in fremdem Text zu erkennen ist eine andere Fähigkeit als richtig zu schreiben – und genau die brauchen Kinder, wenn sie ihre eigenen Texte überarbeiten sollen.

Für Kinder, die schon etwas können

Niemand soll Wörter von vorn lernen, die er längst beherrscht. Bei der Einstufung wird jedes Wort einmal abgefragt – vorher schätzt das Kind selbst ein, ob es die Schreibung sicher weiß.

Frage vor dem Schreiben: Weißt du, wie dieses Wort geschrieben wird?
Erst die eigene Einschätzung, dann schreiben
Abschluss der Einstufung mit Auswertung
Was sitzt, startet weiter vorn – der Rest beginnt regulär in Fach 1

Besonders aufschlussreich ist der Fall „sicher gewusst und trotzdem falsch": eine gefestigte Falschschreibung. Genau diese Wörter brauchen die meiste Aufmerksamkeit – die App zählt sie eigens.

Drei Grundwortschätze

Nordrhein-Westfalen mit 533 Wörtern, Hessen mit 788 und Bayern mit 434. Umschalten kostet keinen Fortschritt: Wörter, die in mehreren Listen stehen, haben überall denselben Satz, dasselbe Fehlerwort und dieselben Strategien.

Auswahl des Bundeslandes mit drei Kacheln
Das Bundesland wird einmal eingestellt und gilt für alle Kinder auf dem iPad

Für einzelne starke Kinder lassen sich zusätzlich die Wörter zuschalten, die im hessischen Grundwortschatz stehen, im gewählten aber fehlen.

In vier Schritten eingerichtet

Für zu Hause reicht das – alles andere ist bereits so eingestellt, wie es sich bewährt hat.

  1. Wortschatz wählen In der Lehreransicht unter „Wortschatz" das eigene Bundesland einstellen. Ist es nicht dabei, nimm Nordrhein-Westfalen.
  2. Kind anlegen Name, Farbe und die Klassenstufe, die es gerade besucht.
  3. Einmal einstufen lassen Im Profil des Kindes bei „Wörter einstufen" die Klassenstufe darunter wählen – bei einem Drittklässler also bis Klasse 2 – und die Einstufung einschalten. Die Wörter des laufenden Schuljahres bleiben außen vor: Sie kommen im Unterricht gerade erst dran, die App soll sie in Ruhe einführen statt abfragen.
  4. Üben Zwei Tage in der Woche mit je zwei kurzen Einheiten – das ist der Punkt, an dem sich der Aufwand am meisten lohnt.
Lieber zweimal zehn Minuten an zwei Tagen als einmal zwanzig Minuten an einem Tag. Das ist keine Frage der Disziplin, sondern der Wirkung: Verteiltes Üben hält länger.
Startseite der App mit vier Kinderprofilen
Beliebig viele Kinder teilen sich ein iPad – jedes mit eigenem Lernstand

Für Lehrkräfte

Eine eigene Ansicht zeigt für jedes Kind den Stand in den Lernfächern, die Zahl der noch offenen Wörter und eine Einschätzung, ob das Tempo bis zum Ende der Klasse 4 reicht.

Lehreransicht mit Schülerliste, Ampel und Fachverteilung
Übersicht über alle Kinder mit Ampel und Prognose

Zugang schützen

Die Lehreransicht lässt sich mit einem vierstelligen Code sichern, jedes Kinderprofil ebenfalls.

Daten übertragen

Alle Kinder und ihr Lernstand lassen sich verschlüsselt sichern und auf einem anderen iPad wieder einspielen.

Je Kind einstellbar

Klassenstufe, Einheitslänge, Zusatzwörter, Einstufung – alles lässt sich für einzelne Kinder abweichend setzen.

Anleitung an Bord

Dreizehn Kapitel erklären in der App, wie das Lernsystem arbeitet und warum es so aufgebaut ist – mit einem eigenen Kapitel für Eltern.

Datenschutz

Die App erhebt keine Daten. Sie hat keine Netzwerkfunktion, kein Konto, keine Werbung, keine Auswertung und fragt keinerlei Berechtigungen ab. Namen und Lernstand bleiben auf dem iPad. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.